Es handelt sich bei der Initiative um eine urbane Intervention an der Außenalster. Ziel ist es, die Potenziale der Stadt am Wasser neu zu entdecken und Impulse für zukünftige Projekte zu geben. Die Aktion aktiviert den öffentlichen Raum am Wasser und lädt dazu ein, vor Ort neue Perspektiven einzunehmen. Im Zentrum steht eine kleine, offen durchwegbare Installation an der Wasserkante der Alsterwiese Schwanenwik. Beim Durchschreiten wird die Wahrnehmung für die Schönheit des Wasserblicks geschärft. Durch einen gerahmten Ausblick, welcher über Horizontalspiegel das Wasser und die gegenüberliegende Uferbebauung spiegelt, eröffnen sich sinnlich erlebbare neue Perspektiven auf die Stadt. Begleitend vermittelt eine Ausstellung Impulse zu den vielfältigen Wasserlagen Hamburgs.

Rauf aufs Wasser! Eine Stadt wagt Zukunft.
Hamburg ist Wasserstadt – doch viele Ufer, Fleete und Wasserflächen bleiben verborgen oder unzugänglich.
Die Ausstellung „Rauf aufs Wasser!“ lädt dazu ein, Hamburgs Wasser neu zu sehen: nicht als Grenze, sondern als Kraft, die öffnet, kühlt und verbindet. In fünf Kapiteln entfaltet sich eine neue Wassererzählung: Visionen einer Stadt, die ihre Gezeiten, Seen, Fleete, Flüsse und Stadträume neu denkt. Mit besseren Lebensräumen für Pflanzen und Tiere, und vielfältigeren Biotope entlang von Ufern und Fleeten.
Was passiert, wenn wir Gezeiten nicht nur beobachten, sondern nutzen? Wenn wir über die Alster gehen, statt an ihr entlang? Wenn Fleete wieder zu lebendigen Stadträumen werden – voller Leben, Kultur und Mut? Wenn Flüsse kühlen, nähren, reinigen dürfen? Wenn Dächer, Plätze und Straßen Wasser halten und die Hitze der Stadt brechen.
Gezeigt werden Bilder, die noch nicht existieren – aber existieren könnten. Provokant, verspielt, ernst gemeint. Bilder, die Hamburg herausfordern: zu springen, zu schwimmen, zu schweben, zu atmen. Bilder einer Stadt, die ökologisch klüger, widerstandsfähiger und lebendiger wird, wenn sie dem Wasser wieder Raum gibt.
Eine Einladung, die Stadt neu zu denken.
Und das Wasser neu zu sehen.
Der Pavillon wurde überwiegend aus Materialien aus Aus- und Überschussproduktion hergestellt. Die Fassadenplatten aus Faserzement stammen aus einer alten Farbcharge und können nach Ablauf der Aktion wiederverwendet oder komplett im cradle to cradle Prozess der Firma Equitone recycelt werden. Die Ausstellungsplatten wurden bei der gemeinnützigen Materialkreislaufinitiative „Schrott beware e. V.“ erstanden und sollen auch wieder dorthin zurückgehen.
Der Pavillon ist zerstörungsfrei demontierbar und fände am liebsten eine nächste Destination. Wer Interesse an der Weiterverwendung hat, melde sich gerne beim unter info@stoermer-partner.de.

PLANUNG & AUSSTELLUNG – Idee, Entwurf, Koordination & Bewilligungen
HOLZBAU – Werkplanung, Produktion, Montage & Demontage
STATIK – Berechnung & statischer Nachweis
FASSADENBEKLEIDUNG – Materialspende
TRÄNENBLECHE – Materialspende
DRUCK – Druck von Ausstellungstafeln und Postkarten
