
Der japanische Konzern Olympus plant in dem Hamburger Stadtteil Hammerbrook eine Zentrale für den Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika. Das Grundstück liegt an einer sechsspurigen Ausfallstraße. Das Umfeld wird geprägt von Bürogebäuden unterschiedlicher Qualität, Materialität, Höhe und Entstehungszeit. Eine geerdete und monolithische Architektur markiert einerseits den selbstbewussten Anspruch an Identifikation und Repräsentanz eines „European Headquarters“, anderseits vermittelt sie auch Ruhe und beständige Zeitlosigkeit in einem unruhigen Kontext. Die monolithische Qualität des Gebäudes wird durch eine dunkle Keramikfassade erreicht. Herzstück des Headquarters ist ein großes und überdachtes Atrium, das alle Bereiche des Gebäudes miteinander verbindet. Geschossübergreifende Blickverbindungen schaffen räumliche Beziehungen und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Visualisierungen: Störmer Murphy and Partners






